Hilfe und Unterstützung.

Antworten auf Ihre Fragen.​

Bei Fragen erreichen Sie unseren Kundenservice montags bis freitags von 8 Uhr bis 17 Uhr unter der EU-weiten kostenfreien Servicehotline 00800 365 365 36.

Oder schreiben Sie eine E-Mail an support@365FarmNet.com.

Als registrierter Nutzer können Sie:

  • Die Hilfe-Funktion in 365FarmNet nutzen.
  • Gezielte Anfragen an unser Support-Team stellen.
  • Eine Fernwartung durchführen lassen.

Seminare –
Gemeinsam zur Dokumentation.

Sie haben ein gezieltes Anliegen, das wir gemeinsam direkt in Ihrem Account besprechen können, oder Sie möchten intensiver in unser Produkt einsteigen?
Wir nehmen uns gerne für Sie Zeit und bieten Ihnen zwei verschiedene Seminare an, in denen wir Sie entweder in einer individuellen Einzelbetreuung per Telefon oder in kleinen Gruppen in Ihrer Region umfangreich über die Nutzung und Funktionsweise des Systems beraten.

Fernwartung bei 365FarmNet​

Zeigen Sie uns gern direkt, wo wir Ihnen weiterhelfen können.
Bei Fragen zu 365FarmNet ist zusätzlich zu unserer Support-Hotline ein Benutzerservice per Fernwartung möglich. Mit dem Programm TeamViewer können Sie gezielt Zugriff auf Ihre Desktop-Ansicht gewähren. Für diese Fernwartung ist keine weitere Installation nötig. Es genügt, die hier zur Verfügung stehende Datei zu speichern und auszuführen.

Und so funktioniert es:
Laden Sie die hier zur Verfügung gestellte Datei herunter.

Öffnen Sie das Programm und teilen Sie dem 365FarmNet Support Ihre ID mit. Nun kann Ihr Ansprechpartner beim Support Ihnen direkt auf Ihrem Rechner Hilfestellung leisten. Nach Ende der Sitzung verlieren die Zugangsdaten ihre Gültigkeit. Es kann kein unautorisierter Zugriff auf Ihren Rechner erfolgen.

Schulungsvideos

Lernen Sie die zahlreichen Möglichkeiten der 365FarmNet Plattform in unseren Lernvideos besser kennen. Unsere Schulungsvideos sind kurze Lerneinheiten in Form von Videos, die Ihnen thematisch gegliedert die wichtigsten Informationen zu einzelnen Funktionen vorstellen und erklären.

Häufige Fragen und Antworten.​

FAQ Konzept

365FarmNet ist eine Informations- und Arbeitsplattform, auf der verschiedene Betriebsprozesse intelligent vernetzt werden. 365FarmNet nimmt Ihre Sichtweise auf den Betrieb in den Blick – und ermöglicht so zeitsparendes Arbeiten.

“365” steht für den ganzjährigen Nutzen, “FarmNet” für die Vernetzung des Betriebs in den gesamten landwirtschaftlichen Produktionsprozess.

Zum ersten Mal werden alle Betriebsbereiche der landwirtschaftlichen Produktionskette miteinander vernetzt – unter Einbeziehung von Maschinenherstellern, Pflanzenschutz- und Düngerproduzenten, Zuchtunternehmen, Futtermittellieferanten und Landtechnikherstellern für die Tierproduktion.

365FarmNet funktioniert wie ein Baukastensystem. Mit der Basis, und auf Wunsch weiteren Bausteinen unserer Partner, können Sie sich Ihre individuell auf den Betrieb zugeschnittene Betriebsmanagementsoftware zusammenstellen. Bereits in der kostenlosen Grundversion sind alle wesentlichen Funktionen enthalten:

  • Übersichtliche Stammdatenverwaltung zu Finanzen, Chronologie, Zugehörigkeit u.a.
  • Teilautomatisierte Erfassung von Maßnahmen
  • Erfüllung aller Dokumentationspflichten auf Einzelschlagebene
  • Automatisierte Nährstoffbilanzierung auf Schlagbasis
  • Schlagspezifische Analysen und Ertragspotentiale
  • Automatisierter Datenbankabgleich mit aktuellen PSM-Listen, Sortenlisten und Düngemitteln
  • Intelligente Anbauplanung unterstützt bei Planungs- und Entscheidungssicherheit
  • Grafische Schlagdarstellung, die sowohl manuelles Einzeichnen wie auch Datenimport im Shape-Format, etwa von Maschinenterminals oder aus dem Agrarantrag, ermöglicht
  • ISO-XML Anbindung für herstellerunabhängigen Datenaustausch
  • Verknüpfbare und exportierbare Kalender
  • Mobile Verfügbarkeit auf Tablets und Smartphones

Beim 365FarmNet geben Sie Ihre Stamm- und Schlagdaten nur einmal ein. Alle Informationen zur Erfüllung Ihrer täglichen Betriebsaufgaben fließen bei 365FarmNet zusammen. Diese Informationen stehen Ihnen als konsistent gepflegte, zentrale Datenbasis zur Verfügung. Sie sind jederzeit Herr über alle Daten und erhalten eine aktive Entscheidungshilfe für Ihr Tagesgeschäft. 365FarmNet macht die Betriebsführung damit einfach, das Datenhandling sicher und die Arbeitsabläufe effizient. Durch den modularen Aufbau von 365FarmNet können Sie die Software zudem Ihren Bedürfnissen anpassen.

365FarmNet gibt es bisher auf Deutsch, Englisch, Französisch und Polnisch.

FAQ Kosten

Einmalige Kosten, zum Beispiel für Einrichtung oder Bearbeitung, fallen nicht an.

Der Basisbaustein 365FarmNet ist dauerhaft kostenlos.

Über die aktuellen und kommenden Partner-Bausteine können Sie sich hier informieren.

Nein, Sie können jede Partner-Anwendung einzeln nutzen. Zudem sind Anpassungen der Bausteine jederzeit möglich.

Um mit 365FarmNet zu arbeiten, müssen Sie sich mit unseren Allgemeinen Nutzungsbedingungen (ANB) einverstanden erklären und die Datenschutzinformationen zur Kenntnis nehmen.

Es gibt keine Mindestlaufzeit. Kostenpflichtige Bausteine können monatlich gekündigt werden.

FAQ Datensicherheit

Ja, Sie können 365FarmNet im Büro und auf allen gängigen mobilen Endgeräten einsetzen.

Die Zugriffsrechte auf Ihre Daten regeln Sie selbst. Nur Sie bestimmen, wer Zugriff hat.

Zum Schutz der Daten legt 365FarmNet die technisch bestmöglichen Standards an, die in Teilen sogar übererfüllt werden. Die Nutzerdaten werden ausschließlich auf ISO-zertifizierten Servern in Deutschland gespeichert. Die Übermittlung von Daten erfolgt ausschließlich verschlüsselt.

Bei der Erfassung und Übertragung vertraulicher Daten verwenden wir ausnahmslos Sicherheitstechnologien und -verfahren, die Ihre persönlichen Daten vor nicht autorisiertem Zugriff sowie nicht autorisierter Verwendung und Weitergabe schützen.

FAQ Partner

Eine Übersicht über unsere Partner finden Sie hier.

An 365FarmNet beteiligen sich Partner, die dem inhaltlichen Konzept folgen und die bereit sind, ihre Strukturen an die neue Konzeption anzupassen. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist ihre Bedeutung im Markt, das heißt der Mehrwert für den Landwirt und Lohnunternehmer.

Ja, es gibt viele Interessenten. Grundsätzlich sind alle Unternehmen aus dem Agrarbusiness eingeladen, bei 365FarmNet mitzumachen.

FAQ Technik

365FarmNet läuft mit allen gängigen Browsern und unabhängig vom jeweiligen Betriebssystem.

365FarmNet lässt sich auf Desktop, auf Notebook, Smartphone und Tablet einsetzen.

Außer einem Internetzugang ist keine besondere Hardware- und Software-Ausstattung erforderlich.

Es sind keine besonderen technischen und Software-Kenntnisse erforderlich.

Nein. Nur wenn Sie sehr häufig datenintensive Anwendungen mit Satellitenbildern oder hochauflösenden Grafiken einsetzen ist eine gute Verbindung empfehlenswert.

Da 365FarmNet den gesamten Betrieb in den Blick nimmt, werden andere Management-Lösungen zukünftig nicht mehr erforderlich sein.

Über eine ISO-XML Schnittstelle lassen sich bestimmte Daten importieren.

Mit dieser Hilfestellung möchten wir Sie bei den ersten Schritten auf der 365FarmNet Plattform unterstützen.
Um mit der Nutzung der Plattform optimal starten zu können, ist es sinnvoll, Ihre Flächengrenzen in 365FarmNet einzutragen. Diese können Sie sowohl manuell anlegen oder aus den Daten Ihres Agrarantrags einlesen.

Bitte wählen Sie Ihr Bundesland / Ihre Region:

Jedes Bundesland nutzt ein eigenes Serviceportale für den Agrarantrag. In diesem Serviceportal finden Sie unter anderem Informationen zu Ihren Flächenstücken. Eine Exportfunktion für Shape-Dateien ist dort vorgesehen. Diese Dateien liefern die Schlaggrenzen für 365FarmNet.

Baden-Württemberg
PDF Importhilfe der Schlaggrenzen Baden-Württemberg

Bayern
PDF Importhilfe der Schlaggrenzen Bayern

Brandenburg
PDF Importhilfe der Schlaggrenzen Brandenburg

Hessen
PDF Importhilfe der Schlaggrenzen Hessen

Mecklenburg-Vorpommern
PDF Importhilfe der Schlaggrenzen Mecklenburg-Vorpommern

Nordrhein-Westfalen
PDF Importhilfe der Schlaggrenzen Nordrhein-Westfalen

Niedersachsen
PDF Importhilfe der Schlaggrenzen Niedersachsen

Rheinland-Pfalz
PDF Importhilfe der Schlaggrenzen Rheinland-Pfalz

Sachsen-Anhalt
PDF Importhilfe der Schlaggrenzen Sachsen-Anhalt

Sachsen
PDF Importhilfe der Schlaggrenzen Sachsen

Schleswig-Holstein
PDF Importhilfe der Schlaggrenzen Schleswig-Holstein

Thüringen
PDF Importhilfe der Schlaggrenzen Thüringen

Österreich
PDF Importhilfe der Schlaggrenzen Österreich

FAQ CLAAS Crop View

Mit dem 365FarmNet-Baustein CLAAS Crop View können Sie schnell und einfach Vegetationsunterschiede auf Ihren Schlägen ermitteln und darauf basierend Applikationskarten für Saatgut und Düngemittel erstellen. So erhalten Sie eine umfassende Unterstützung bei teilflächenoptimierenden Maßnahmen.

CLAAS Crop View verarbeitet dabei in sehr hoher Geschwindigkeit Satellitendaten der Europäischen Weltraumbehörde, die mehrmals pro Woche aktualisiert werden. Es lässt sich intuitiv bedienen und optimal in Ihren 365FarmNet Account einbinden.

Der Pflanzenbestand kann von nun an nicht nur vom Schlepper oder vom Feldrand aus eingeschätzt werden. CLAAS Crop View liefert einen Überblick (aktuell und historisch) über die Vegetation auf allen Schlägen aus Satellitenperspektive. So erhält man eine wertvolle Grundlage für teilflächenspezifische Maßnahmen. Dies geschieht in Form von Saatgut- und Düngemittel-Applikationskarten, die als Auftrag an das Terminal gesendet werden können.

CLAAS Crop View lässt sich für alle landwirtschaftlichen Flächen sowie für Waldstücke, Schutzzonen und weitere Standorte nutzen.

Wie jeder Baustein bei 365FarmNet kann auch das Modul CLAAS Crop View jederzeit bestellt und abbestellt werden. Der Preis richtet sich, wie auch bei den anderen Bausteinen, nach der ha-Anzahl des Betriebes. Da CLAAS Crop View Sie ab Beginn des Vegetationsverlaufs bei Entscheidungen zu Maßnahmen unterstützt, ist die Buchung des Bausteins zu dem Zeitpunkt sinnvoll.

Der Baustein CLAAS Crop View liefert Ihnen betriebsindividuelle Empfehlungen. Hierfür benötigt er einige Informationen von Ihnen. Importieren Sie zunächst unter Verwalten → Schläge ihre Schläge. Machen Sie anschließend durch die Buchung einer Aussaat (Acker oder Grünland) Angaben zu den Fruchtarten auf den Schlägen. Unter Verwalten → Düngemittel sollten Sie außerdem Düngemittel aktivieren bzw. eigene Wirtschaftsdünger anlegen.

Damit dieser Partnerbaustein genutzt werden kann, werden die nachfolgend aufgeführten Datenkategorien an den Partner (CLAAS) übermittelt. So kann der Partner die gewünschten Funktionalitäten im Partnerbaustein zur Verfügung stellen:

  • Betriebsinformationen
  • Schlaginformationen
  • Informationen zu angebauten Kulturen
  • Sorteninformationen

Um CLAAS Crop View in vollem Umfang nutzen zu können, verwenden Sie am besten eine aktuelle Version von Google Chrome, Mozilla Firefox oder Microsoft Edge. Der Internet Explorer und Safari werden aktuell nicht unterstützt.

Screenshot 01
Um mit dem Baustein CLAAS Crop View arbeiten zu können, müssen Sie diesen zunächst in Ihrem 365FarmNet Account buchen. Im Anschluss finden Sie den Baustein unter Planen (Punkt 1) wieder. Ihre Schlaggrenzen werden nun in der Karte angezeigt. Die Liste auf der linken Seite enthält die wichtigsten Informationen über Ihre Schläge. Es kann dabei einige Sekunden dauern, bis alle Schläge geladen sind.

Um sich ausgewählte Schläge anzeigen zu lassen, können Sie nach Nummer, Namen, Betrieb oder Frucht filtern (Punkt 2). Klicken Sie dazu auf das Filtersymbol neben dem jeweiligen Spaltennamen. Sie können Ihre Schläge auch grafisch filtern, indem Sie auf das Symbol der grafischen Auswahl klicken (Punkt 3). Ziehen Sie nun ein Rechteck um die gewünschten Schläge. Sie können einzelne Schläge dieser Auswahl hinzufügen oder aus ihr entfernen, indem Sie auf einen Schlag klicken und gleichzeitig die Shift-Taste gedrückt halten.

Screenshot 02
Um zwischen verschiedenen Hintergrundkarten zu wechseln, klicken Sie auf den unter Punkt 1 angezeigten Kartenassistenten. Hier haben Sie die Auswahlmöglichkeit zwischen Straßenkarte, Satellitenkarte oder Ohne.

Der Kalender (Punkt 2) enthält Informationen zu den verfügbaren Satellitendaten für die jeweils angezeigte Region (seit 2015). Klicken Sie auf ein hervorgehobenes Datum, um sich die entsprechende Satellitenaufnahme anzeigen zu lassen. Hierfür sollte die Hintergrundkarte Satellitenkarte gewählt sein. Termine mit einem Sonnensymbol sind wahrscheinlich wolkenfrei und die Sicht auf Ihren Bestand ist einwandfrei. Bei Aufnahmen, die mit einer Wolke gekennzeichnet sind, besteht hingegen eine hohe Wahrscheinlichkeit von Wolkenbedeckung.

Der gewählte Termin erscheint nun im Kalenderfenster. Nutzen Sie die Ortssuche (Punkt 3), um schnell zu anderen Orten zu navigieren.

Screenshot 01
Wenn Sie sich eine Vegetationskarte anzeigen lassen möchten, klicken Sie auf Vegetation (Punkt 1). Sie können nun auf einen Blick erkennen, wieviel Vegetation (basierend auf einem Vegetationsindex) sich auf dem Schlag am gewählten Termin befindet.

Die Vegetationskarte ist besonders in der Vegetationsphase von Getreide oder Grünland sinnvoll, um Lücken im Bestand frühzeitig zu erkennen und die Entwicklung des Bestandes im Blick zu behalten.

Schläge, die von Wolken bedeckt sind, werden schwarz dargestellt. Wählen Sie im Kalender ein anderes Datum (Punkt 2) oder passen Sie die automatische Wolkenerkennung an, indem Sie auf den Schlag klicken und die Wolkenerkennung für den gewählten Schlag ausstellen. Dies sollte nur getan werden, wenn der Schlag tatsächlich fälschlicherweise als bewölkt dargestellt wurde.

Screenshot 01
Eine Potentialkarte basiert auf der Verrechnung mehrjähriger Satellitenaufnahmen zu einer Durchschnittskarte. Sie weist auf stabile, relative Biomasseunterschiede hin. So lassen sich Muster erkennen, die auf einer Einzelaufnahme vielleicht nicht sichtbar wären.

In dieser Karte werden die Einflüsse von Witterung und Fruchtarten auf das Ergebnis minimiert. Eine Potentialkarte korreliert oft sehr gut mit Ertrags- oder Bodenkarten. Aus diesem Grund bildet sie die Grundlage für Düngung, Aussaat, Ausbringung von Wachstumsregulatoren, Bodenprobenplanung – und für den CLAAS Crop Sensor.

Wenn Sie eine Potentialkarte erstellen oder laden möchten, klicken Sie auf Potentialkarte (Punkt 1). Wählen Sie in der Eingabemaske (Punkt 2) die Eingangsjahre und den Zeitraum pro Jahr, innerhalb dessen nach geeigneten Satellitenaufnahmen gesucht werden soll. Die Korrelation zwischen Ertrag und Vegetationsindex ist in den acht Wochen vor der Ernte oft am höchsten. Daher ist zunächst der Standardzeitraum vom 1. Mai bis zum 10. Juli vorausgewählt. Der Zeitraum kann manuell geändert werden.

Geben Sie der Karte einen Namen und klicken Sie nun auf Start, damit CLAAS Crop View Ihre Potentialkarte erstellt. Je nach Anzahl und Größe der Schläge kann es einige Sekunden dauern, bis die Karte angezeigt wird.

Filtern Sie bei Bedarf Ihre Schläge vorab, um eine Potentialkarte für ausgewählte Schläge zu erstellen und die Performance zu verbessern (Punkt 3).

Screenshot 02
Sie sehen nun eine Potentialkarte mit fünf Zonen. Klicken Sie auf Speichern, um die Potentialkarte zu sichern (Punkt 1).

Screenshot 03
Die verwendeten Einzelaufnahmen lassen sich für jeden Schlag manuell anpassen. Klicken Sie dazu auf den jeweiligen Schlag. Anschließend öffnet sich eine Liste mit verwendeten und verfügbaren Einzelaufnahmen und den daraus abgeleiteten zonierten Vegetationskarten. Sie können einzelne Aufnahmen durch das Setzen oder Entfernen von Häkchen zur Potentialkarte hinzufügen oder daraus entfernen (Punkt 1).

Um besser beurteilen zu können, ob die Aufnahme von Wolken oder Wolkenschatten beeinflusst ist, können Sie die zonierte Vegetationskarte für jede Aufnahme ein- und ausschalten (Punkt 2). Aufnahmen mit einer Wolkenbedeckung oberhalb eines definierten Grenzwertes werden in der Vorschauliste nicht dargestellt. Diesen Grenzwert können Sie über einen Schieberegler anpassen (Punkt 3).

Screenshot 01
Um eine Applikationskarte zu erstellen, klicken Sie auf Applikationskarte (Punkt 1). Unter der Schlagauswahl erscheint nun ein Menü für die Applikationskartenerstellung. Wählen Sie zunächst, ob sie als Basis eine Vegetationskarte eines bestimmten Datums oder eine Ihrer gespeicherten Potentialkarten nutzen möchten (Punkt 2). Anschließend entscheiden Sie, ob Sie eine Aussaat- oder eine Düngeapplikationskarte erstellen möchten (Punkt 3).

Screenshot 02
Wählen Sie das Mittel (Punkt 1) aus und entscheiden Sie sich unter Punkt 2, ob Sie eine Applikationskarte im automatischen oder im manuellen Modus erstellen möchten. Wählen Sie den automatischen Modus, haben Sie unter Punkt 3 die Wahl zwischen der Qualitäts- und der Ausgleichsdüngung. Bei einer Qualitätsdüngung werden die Zonen mit viel Vegetation mit mehr Dünger versorgt. Bei einer Ausgleichsdüngung erhalten die Zonen mit wenig Vegetation mehr Dünger.

Anschließend geben Sie die durchschnittliche Menge des gewählten Mittels an, die ausgebracht werden soll (Punkt 4). Wenn Sie Einfluss auf die Spannbreite der zu applizierenden Menge nehmen wollen, können Sie die maximal zulässige Abweichung vom Mittelwert im Feld +/- angeben (Punkt 5).

Beim Applizieren von Düngemitteln können Sie unter Punkt 6 zusätzlich auswählen, wie die Berechnung der Applikationsmengen erfolgen soll. Hier haben Sie die Wahl zwischen der Ware (z.B. in kg Ware) und einzelnen Inhaltsstoffen des gewählten Mittels (z.B. kg N). Wenn Sie eine bestimmte absolute Menge des gewählten Düngemittels beziehungsweise Saatgutes ausbringen möchten, können Sie diese Menge unter Punkt 7 eintragen.

Nachdem Sie Ihre Angaben getätigt haben, klicken Sie auf Berechnen unter Punkt 8 und die Applikationskarte erscheint (in blauen Farben).

Screenshot 03
Nachdem Sie alle erforderlichen Angaben gemacht und auf Berechnen geklickt haben (Punkt 1), erscheint Ihre Applikationskarte. Die Legende (Punkt 2) zeigt die applizierte Menge des gewählten Saatgutes beziehungsweise Düngemittels auf Ihren Schlägen.

Bei der Exportfunktion (Punkt 3) können Sie zwischen den Formaten *SHP (Shapefile) und *ISO XML auswählen. Das Format *SHP kann ausgewählt werden, wenn Sie die Karte auf Ihrem Computer weiterverarbeiten möchten oder das Terminal nicht ISO-XML-fähig ist. Bitte beachten Sie, dass viele Terminals nur einen Schlag pro Karte im Shapefile-Format importieren können.

Für die Auswahl von mehr als einem Schlag, sollte daher das ISO-XML-Format verwendet werden. Wählen Sie nun das Format und klicken Sie auf den entsprechenden Button. Die Erstellung der Datei kann einige Sekunden dauern und ist an einem laufenden Zahnrädchen zu erkennen. Anschließend finden Sie den Auftrag unter Dokumentieren → Arbeitsauftrag geplant wieder.

Screenshot 04
Wählen Sie unter Punkt 1 den manuellen Modus, können Sie jeder Zone einen selbst gewählten Wert zuweisen (Punkt 2). Sie können die erstellte Applikationskarte über den Knopf unter Punkt 3 aus- und einblenden.

Um einen Auftrag per ISO XML von Ihrem 365FarmNet Account an ein Terminal zu senden, benötigen Sie den Baustein ISO XML.

Screenshot 01
Den über ISO XML versandten Auftrag finden Sie unter Dokumentieren → geplante Arbeitsvorgänge. Das blaue, kleine Viereck (eingekreist) zeigt Ihnen an, dass dieser Auftrag durch eine Applikationskarte erzeugt wurde.

Screenshot 02
Haken Sie nun alle Aufträge an, die Sie als ISO-XML-Auftrag versenden möchten. Anschließend klicken Sie auf Senden.

Screenshot 03 & 04
Nun öffnet sich ein Export-Fenster und Sie können hier verschiedene Aufträge anhaken und anschließend exportieren. Es öffnet sich ein weiteres Fenster zum Download und Ihre Applikationskarte kann als ZIP-Datei auf Ihrem Computer gespeichert werden.

Screenshot 05 & 06
Haben Sie das Format *SHP (Shapefile) gewählt, erhalten Sie direkt eine Applikationskarte im Shape-Format als Download. Diese Datei hat ebenfalls das Format einer ZIP-Datei und kann anschließend entpackt werden. Nach dem Speichern kann die Information per USB-Stick an das Terminal übertragen werden.

Screenshot 01
Bei einem Feldvergleich werden Schläge hinsichtlich ihrer durchschnittlichen Vegetationsmenge untereinander verglichen. Bitte beachten Sie, dass ein Vergleich nur sinnvoll ist, wenn die Kultur übereinstimmend ist (hier: Wintertriticale als Hauptfrucht). Das System erstellt Ihnen dann eine Rangfolge. So erhalten Sie einen Überblick über Schläge mit besonders viel oder wenig Vegetation innerhalb der gleichen Frucht.

CLAAS Crop View nutzt die frei zugänglichen Daten der Sentinel-2 Satelliten der Europäischen Union. Die Aufnahmen dieser Satelliten haben eine räumliche Auflösung (Pixelgröße) von 10 x 10m und sind damit ausreichend genau für viele landwirtschaftliche Anwendungen.

Verglichen mit den Satellitenaufnahmen in Goolge Maps / Earth oder Bing Maps wirken sie aber trotzdem auf den ersten Blick unscharf. Die große Stärke der Sentinel-2 Satelliten liegt in ihrer deutlich höheren zeitlichen und spektralen Auflösung, wodurch sie ein ideales Werkzeug für das kontinuierliche Beobachten von landwirtschaftlichen Flächen darstellen.

FAQ Active System

Unter dem Menüpunkt Verwalten finden Sie die Stammdaten zu Ihren Maschinen. Hier kann unter dem jeweiligen Selbstfahrer (Schlepper, Mähdrescher, Häcksler) eine TAN generiert werden. Diese Tan wird bei der App Kopplung initial einmalig für den Selbstfahrer abgefragt.

Die unter dem Reiter „365 Active Boxen“ gekoppelten und neuen Boxen werden erst nach Start der Aufzeichnung sichtbar. Sollten die Boxen nach wie vor nicht sichtbar sein, prüfen Sie bitte im Account die Kopplung.

Die Buchungslogik und der damit verbundene Algorithmus beruhen auf der Auswahl „Profi“ und „Typ“. Bei dem Profil können Sie zwischen Traktor, Entladestelle und Erntemaschine auswählen. Unter dem Typ legen Sie den Arbeitsvorgang (Bodenbearbeitung, Düngemaßnahme oder Ernte) an. Sie erhalten dem Typ entsprechende Buchungsvorschläge.

Eine Ausbringung wird als solche dokumentiert, wenn das Ausbringfahrzeug für mindestens 3 Minuten auf einem bekannten Schlag verbleibt. Wird die Arbeit auf einem Schlag außerdem unterbrochen (Schlag gilt als verlassen) und die gleiche Tätigkeit nach maximal 4 Stunden wieder aufgenommen (Schlag gilt als betreten), fasst das 365Active System die Aufzeichnungen zu einer Buchung zusammen. Erkennt die 365Active App einer Zugmaschine gleichzeitig Ausbringfahrzeug und Beladestelle, wird dies als eine Beladung interpretiert. Eine Beladung sollte mindestens 3 Minuten dauern.

  1. Auf dem Schlepper ist ein mobiles Device (Smartphone oder Tablet) mit der 365Active App installiert.
  2. Koppeln Sie Ihre 356Active App als „Traktor“.
  3. Bringen Sie an Ihrem Ladewagen eine 365ActiveBox an.
  4. Klicken Sie auf „365ActvieBoxen“ und auf „+Neu“, um die verfügbaren 365ActiveBoxen auszuwählen.
  5. Sobald die 365ActiveBox von der 365Active App erkannt wird, koppeln Sie diese als Typ „Erntegerät“.
  6. Bringen Sie eine 365ActiveBox an Ihre Entladestellen an und koppeln Sie diese Box mit Ihrer 365Active App als „Silo“.
  7. Geben Sie das Volumen des Ladewagens in Ihren Stammdaten an:
  8. Verwalten -> Maschinen (wählen Sie die Maschine aus) -> Technische Daten -> Nutzlast Volumen.

Mit dem 365Active System können nur die Maschinen geortet werden, welche über eine Active Box an einem Anbaugerät verfügen und diese Box mit einem mobilen Endgerät gekoppelt ist. Die Active Box selbst verfügt derzeit noch nicht über einen separaten GPS- Empfänger.

Derzeit können Leihmaschinen im Sinne der Arbeit eines Lohnunternehmens nur dann abgebildet werden, wenn die Maschine als Selbstfahrer über ein mobiles Endgerät im Cockpit verfügt und mit dem jeweiligen 365FarmNet Account der zu bearbeitenden Flächen gekoppelt ist. Gleiches gilt für Anbaugeräte, welche von dem Lohnunternehmen eingesetzt werden. Nur mit dem entsprechenden Account und einem mobilen Endgerät gekoppelte Boxen können berücksichtigt werden.

  • Anlegen aller relevanter Maschinen und Anbaugeräte unter dem Menüpunkt „Verwalten – Maschinen“
  • Unter „Maschinentyp“ zwischen der Kategorie Selbstfahrer oder Anbaugerät wählen
  • Beladestellen (z.B. Güllelager) und Entladestellen (z.B. Silo) werden ebenfalls unter Maschinen und dem Typ „Sonstige“ erfasst
  • Ein Güllefass kann außerdem mit dem Gesamtvolumen vervollständigt werden, um später automatische Buchungsvorschläge mit passenden Güllevolumina zu generieren
  • Generieren Sie für einen Traktor (Selbstfahrer) oder einen Mähdrescher oder Feldhäcksler einen TAN für die Anmeldung in der app 365Active auf dem Tablet mit

 

Starten der 365 Active App

  • Gehen Sie für iOS Geräte (Apple) in den Applestore oder für Android Geräte (z.B. Samsung, Sony, Google) in den Google Playstore und filtern Sie nach dem Begriff „365Active“
  • Installieren Sie die App oder updaten Sie eine bereits vormals geladene Version der Active App auf Ihrem Handy/ Tablet.
  • Geben Sie nun den im Portal unter „Maschine“ und Selbstfahrer generierten Tan ein und koppeln Sie das Gerät mit der 365 Active App (Screenshot 01)
  • Wählen Sie anschließend das Profil aus (Screenshot 02):
    a) Traktor
    b) Entladestelle (z.B. Silo)
    c) Erntemaschine (z.B. Mähdrescher, Häcksler)
  • Beachten Sie, dass pro mobiles Endgerät (Handy oder Tablet) nur EIN Profil gewählt werden kann. Sollten Sie auf verschiedenen Selbstfahrern mit dem gleichen mobilen Endgerät arbeiten wollen, müssen Sie bei einem Wechsel die Maschine im Portal und in der App entkoppeln und einen neuen Tan generieren.
  • In den weiteren Schritten werden Sie darauf hingewiesen die Maschine einer 365Active Box zuzuweisen und erhalten die Meldung zum Kauf einer Box (Screenshot 03-05)

In den Stammdaten der jeweiligen Zugmaschine finden Sie den Unterpunkt App-Kopplung. Dort können Sie eine TAN generieren für alle Selbstfahrer und Beladestellen (z.B. Silo) (Screenshot 01)


Wie kopple ich eine Box vollständig?

  • Starten Sie die Aufzeichnung (Screenshot 01)
  • Im Reiter „365ActiveBoxen“, unter „+Neu“ werden Ihnen Ihre Active Boxen angezeigt (Screenshot 02)
  • Wählen Sie die Active Box mit der entsprechenden Minor Nummer (Rückseite der Box) aus. Bennen Sie die Active Box und wählen Sie den entsprechenden Typ aus. (Screenshot 03)

im Account:

  • Gehen Sie auf den Menüpunkt „Verwalten“ und auf „Maschinen“
  • Wählen Sie dort die Maschine aus, welche Sie nutzen möchten
  • Am Fuß der Maske finden Sie die Überschrift „365ActiveBox“ (Screenshot 01)
  • Dort können Sie nun die Maschine zuordnen
  • Sind abschließend alle Abläufe reibungslos geglückt, sollte die Active Box an das Anbaugerät mittels Schrauben oder Kabelbinder am Heck angebracht werden

Wie unterscheide ich mehrere Boxen?
Jede 365ActiveBox besitzt eine Minor Nummer, die Sie auf der Rückseite der Box finden. (Bitte stets vor der Montage notieren)

  • Bitte starten Sie VOR jedem Arbeitsgang die 365 Active App
  • Sobald die Aufzeichnung startet, trackt 365Active die Tätigkeit
  • Die schlagspezifische Aufzeichnung einer Tätigkeit beginnt, wenn eine Zugmaschine mit Anbaugerät mindestens 5 Minuten auf einem Schlag verweilt (erst dann gilt der Schlag als betreten)
  • Die schlagspezifische Aufzeichnung wird beendet, wenn der Schlag für mindestens 5 Minuten verlassen wurde
  • Eine Ausbringung wird als solche dokumentiert, wenn das Ausbringfahrzeug für mindestens 3 Minuten auf einem bekannten Schlag verbleibt
  • Erkennt die 365Active App einer Zugmaschine gleichzeitig Ausbringfahrzeug und Beladestelle, wird dies als eine Beladung interpretiert. Eine Beladung sollte mindestens 3 Minuten dauern
  • In 365Farmnet wird daraus eine automatisierte Dokumentation. Diese finden Sie unter Dokumentieren -> Arbeitsvorgangsliste.
  • 365Active erkennt die Schläge automatisch und erstellt im Anschluss Buchungsvorschläge für den jeweiligen Schlag
  • Wird die Arbeit auf einem Schlag unterbrochen (Schlag gilt als verlassen) und die gleiche Tätigkeit nach maximal 4 Stunden wiederaufgenommen (Schlag gilt als betreten), fasst das 365Active System die Aufzeichnungen zu einer Buchung zusammen
  • Ja, durch den Einsatz von Personenbeacons haben Sie die Möglichkeit auch ihre Arbeitskräfte zu dokumentieren
  • Der Vorgang einer Verknüpfung von Mitarbeiter und Personenbeacon verläuft analog zu der Kopplung einer Maschine und der jeweiligen Box
  • Die Arbeitszeiten (Stillstand und aktive Arbeit)
  • Ausgebrachte Menge an Düngemitteln
  • Zugmaschine, Anbaugerät und optional die Person werden dokumentiert
  • Schlagspezifische Dokumentation
  • Mit dem Baustein „Active Doc“ erzeugen Sie automatische Buchungsvorschläge (z.B. von der Düngung, Bodenbearbeitung, Pflege und Grünfutterernte
  • Mit dem Baustein „Active Log“ (Erntetransportprotokoll) bilden Sie eine komplette Ernteflotte ab und erhalten Auskunft, welche Erntemengen auf jedem Schlag geerntet wurden. (Ideal für das Erfassen von Erntemengen von nicht betriebseigenen Flächen)
  • Für die automatisierte Erfassung von Erntemengen, die nicht vom eigenen Betrieb kommen.
  • Eine genaue Dokumentation über die Arbeitszeit und Richtwerte zur Erntemenge
  • Es sollte eine 365 Active Box an dem Güllefass (Typ= organische Düngung), sowie eine 365 Active Box an dem Güllelager (Typ = Beladestelle) installiert werden
  • Der Schlepper sollte unter „Verwalten“ – Maschine als Selbstfahrer angegeben werden und dieser dann nach generieren einer TAN als Traktor mit dem mobilen Endgerät in der 365 Active App verknüpft werden
  • Aktivieren Sie VOR jedem Start die App
  • Auf dem Tablet/Smartphone muss dafür die App 365Active installiert sein
  • Das Güllelager wird in der App 365Active als Typ=Beladestelle angelegt. Im 365FarmNet Account muss vorab unter „Verwalten – Maschinen“ „Güllelager“ als Maschine angelegt werden.
  • Die ausgebrachten Mengen werden dann automatisch erfasst, sobald Sie im 365Farmnet Account unter „Verwalten – Maschine“ das Fassungsvolumen des Güllefass hinterlegt haben
  • Bei jeder Beladung geht 365FarmNet davon aus, dass das Fass vollständig leer war und wieder vollständig betankt wird


Screenshot 01: Richtwerte hinterlegen oder Untersuchungsergebnisse angeben

  • Ja, in 365Farmnet unter „Verwalten -Düngemittel“ können Sie entweder Richtwerte hinterlegen oder Ihre individuellen Untersuchungsergebnisse angeben werden. (Screenshot 01)

Die App 365Active wird am Traktor montiert, Profil = Traktor. Der angehängte Abfuhrwagen erhält eine ActiveBox, Typ = Erntegerät. Am Silo wird ebenfalls eine Box hinterlegt, Typ = Silo.

iOS (Screenshot 01 + 02)
Android (Screenshot 03 + 04)

Im 365FarmNet Account müssen Abfuhrwagen und Silo unter „Verwalten – Maschine“ angelegt werden. (Screenshot 05)
Für den Abfuhrwagen das Ladegewicht oder Nutzvolumen unter „Technische Daten eintragen. (Screenshot 06)