Fruchtfolgeplanung – Balance zwischen
Haupt- und Zwischenfrüchten

Die Grundprinzipien der Dreifelderwirtschaft sind auch heute noch in der Landwirtschaft zu finden, wenngleich sich die Herausforderungen in der Fruchtfolgeplanung gewandelt haben. So beeinflussen gesetzliche Vorgaben, beispielsweise zur Düngung oder zum Pflanzenschutz, den Ackerbau und die Fruchtfolgeplanung entscheidend. Mit der Ackerbaustrategie 2035 des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung könnten hier zukünftig weitere Auflagen hinzukommen.

Im Ackerbau konnte in den letzten Jahren eine Anbaukonzentration auf wenige Kulturen beobachtet werden. So haben Winterweizen, Mais, Wintergerste und Winterraps, die wichtigsten Kulturen im deutschen Ackerbau, einen Anteil von 70 Prozent an der Ackerfläche. Dies begünstigt jedoch die Ausbreitung bestimmter Unkräuter und Schadorganismen und die Entwicklung von Resistenzen gegen einzelne Wirkstoffe von Pflanzenschutzmitteln. Der Ruf nach einem breiteren Kulturspektrum wird laut. Es mangelt allerdings an fehlenden Absatz- und Vermarktungsmöglichkeiten. Zusätzlich müssen für alternative Kulturen entsprechende Aussaat- und Erntemaschinen verfügbar sein, die in der Anschaffung hohe Investitionen erfordern.

Funktionsweise 365Active System.

Fruchtfolgen effizient planen – Getreide, Ölsaaten, Leguminosen

Eine gute Fruchtfolgeplanung trägt mit dem Aufbau der Bodenfruchtbarkeit, einer Unkrautabwehr und der Vorbeugung von Pflanzenkrankheiten und -schädlingen indirekt zur Ertragssicherung landwirtschaftlicher Betriebe bei. Umso wichtiger wird die Gestaltung der Fruchtfolge und die Wahl von Haupt- und Zwischenfrüchten sowie Untersaaten. So kann es sinnvoll sein, das Artenspektrum auszudehnen und einen häufigen Wechsel von Winter- und Sommerfrüchten oder Halm- und Blattfrüchten einzubauen. Beispielsweise sollten regelmäßig Leguminosen, wie Ackerbohne, Klee oder Lupine, als Zwischenfrucht in die Fruchtfolge eingeplant werden, um auf diese Weise die Bodenstruktur zu verbessern und die Stickstoffdüngung zu verringern.

Fruchtfolgeplanung mit 365FarmNet

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Fruchtfolge- und Sortenplanung

Zu allen angelegten Schlägen werden die angebauten Früchte und Sorten angezeigt. Veränderungen in der Fruchtfolge oder Sortenänderungen können geplant und dadurch die Anbauverhältnisse und die Gesamterntemengen variiert werden.

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CLAAS Crop View

Vegetationsunterschiede können auf den angelegten Schlägen ermittelt und Applikationskarten erstellt werden.

Jetzt neu bei 365FarmNet: Optimierung der Schlagkarten- und Stammdatenanzeige und verbesserte Hilfefunktion

Um die Funktionalität kontinuierlich zu verbessern, erfolgen fortlaufend Änderungs- und Anpassungsprozesse an unserer Agrarsoftware. Mit dem neuesten Update kommen folgende Funktionen hinzu:

Die Schlagkarte kann zusätzlich auch pro Hauptfrucht angezeigt werden. Zudem ist es nun möglich, für die Schlagkarte mehrere Schläge für die Anzeige oder zur PDF-Erzeugung auszuwählen.

Die Hilfefunktion wurde grundständig überarbeitet. Sie ist nun in verschiedenen Sprachen verfügbar und wird kontextbezogen angezeigt. Dies bedeutet, dass Hilfethemen zu dem Bereich angezeigt werden, in dem Sie sich gerade befinden. Dabei wird die Hilfefunktion in einem PopUp-Fenster angezeigt und kann am Bildschirm verschoben werden. Die Hilfefunktion kann geöffnet sein und es kann parallel im Programm gearbeitet werden. Darüber hinaus werden zum jeweiligen Themenbereich YouTube-Videos empfohlen, die im Vollbildmodus über die Plattform angeschaut werden können und Ihnen eine Hilfestellung zur Plattform geben.